Unterhalt

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Unterhalt

Unterhalt ist ein Oberbegriff für verschiedene Tatbestände. Man kann den Verwandtenunterhalt (Unterhalt der Eltern für das Kind, Unterhalt des Kindes für die Eltern, Unterhalt des Kindes für die Großeltern), den Unterhalt der nicht verheirateten Mutter gegen den Vater des Kindes, den Familienunterhalt bei Ehegatten und den Trennungsunterhalt sowie den nachehelichen Unterhalt voneinander unterscheiden. Es führt zu weit, hier zu jedem Unterhalt Ausführungen zu machen.

Immer ist aber zu berücksichtigen, dass der Berechtigte auch bedürftig sein muss, dass der Verpflichtete aus Leistungsfähig sein muss und der Unterhalt in zutreffender Höhe ermittelt werden muss.

Bedürftigkeit bedeutet, dass derjenige, der Unterhalt fordert, diesen auch benötigt. Ein 10. jähriges Kind kann für seinen Unterhalt nicht sorgen. Die getrennt lebende Ehefrau aufgrund einer Erkrankung nicht für ihren Unterhalt sorgen.

Leistungsfähigkeit bedeutet, dass der Unterhaltspflichtige in der Lage sein muss, den Unterhalt zu zahlen ohne seine eigene wirtschaftliche Existenz zu gefährden. Mindestens der Selbstbehalt darf nicht angetastet werden. Gegebenenfalls ist eine Mangelfallberechnung durchzuführen.

Die Höhe des Unterhalts kann für den Kindesunterhalt aus den Tabellen (Düsseldorfer Tabelle) und den Unterhaltsleitlinien abgeleitet werden. Bei Volljährigen sind Bedarfssätze zu berücksichtigen. Beim Trennungs- und nachehelichen Unterhalt muss die Unterhaltshöhe individuell nach den ehelichen Lebensverhältnissen ermittelt werden.

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