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Werklohn/Vergütung

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Werklohn/Vergütung

Die Grundlage der Beziehung des Auftraggebers zum Bauunternehmer ist der Bauvertrag. Unabhängig davon, ob es etwas schriftliches gibt oder nur mündliche Absprachen, ob die VOB/B vereinbart wurde, ob der Auftraggeber seinerseits Bauunternehmer ist, also ein Subunternehmerverhältnis vorliegt, oder er Verbraucher ist, immer ist entscheidend, was die Parteien übereinstimmend vereinbart haben. 

Der Vertrag darf nicht sittenwidrig sein und darf keine Schwarzarbeit zum Gegenstand haben.

Die Höhe des Werklohnes richtet sich danach, was die Parteien vereinbart haben. Es kommt

  • ein Einheitspreisvertrag,
  • ein Pauschalpreisvertrag oder auch
  • ein Stundenlohnvertrag

in Betracht. Da ein Bauvertrag aber eine dynamische Leistungsbeziehung beschreibt, kommt es häufig zu Mehrleistungen, zu Minderleistungen oder auch zu zusätzlichen Leistungen. Diese Änderungen auf der Leistungsebene müssen auch Änderungen auf der Vergütungsebene nach sich ziehen.

Es ist also im Einzelfall gar nicht so trivial die Höhe des Werklohns zu bestimmen.

Noch komplizierter kann es werden, wenn der Bauvertrag gekündigt wurde. Das BGB und auch die VOB/B sehen für diesen Fall besondere Regeln vor.

Eine Fälligkeitsvoraussetzung für den Werklohn ist die Abnahme. Die Abnahme ist die Entgegennahme des Werks und ihre Billigkeit als in der Hauptsache vertragsgerecht. Logischerweise setzt die Abnahme damit voraus, das die Bauleistung im wesentlichen erbracht wurde, was nicht die mangelfreie Erbringung bedeutet. Nur wenn eine Abnahme vorliegt, kann die Bezahlung des Werklohns verlangt werden.

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