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Zeugenbeistand

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Zeugenbeistand

Auch für einen Zeugen kann es aus rechtlichen oder tatsächlichen Gründen schwierig sein, eine Aussage zu machen. Deshalb kann sich ein Zeuge in jeder Lage des Verfahrens eines anwaltlichen Beistandes bedienen. Das bedeutet, dass ein Zeuge nicht nur bei einer richterlichen oder staatsanwaltlichen Vernehmung, sondern auch bei einer polizeilichen Vernehmung von diesem Recht Gebrauch machen kann. 

Der Zeugenbeistand hat das Recht auf Anwesenheit während der Vernehmung. Der Zeugenbeistand hat das Recht seinen Mandanten, den Zeugen während der Vernehmung zu beraten, etwa über seine Auskunfts- und Zeugnisverweigerungsrechte. Er kann auch unzulässige Fragen beanstanden,  Erklärungen abgeben und Anträge für den Zeugen stellen. 

Einem Zeugen muss das Gericht unter bestimmten Umständen einen Zeugenbeistand beiordnen. Dann muss es aber so sein, dass den schutzwürdigen Interessen des Zeugen nicht auf andere Weise Rechnung getragen werden kann und der Zeuge seine Befugnisse nicht selbst wahrnehmen kann. 

Der Zeugenbeistand, der dem Zeugen beigeordnet wird, hat einen Gebührenanspruch gegen die Staatskasse. In diesem Fall muss der Zeuge für die entstandenen Gebühren also nicht selbst aufkommen.  

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